Tarifa- das Surferparadies im Süden Spaniens

Tarifa ist der südlichste Ort auf spanischem Festlandsterritorium. Gerade 14 Kilometer trennen an dieser Stelle den europäischen vom afrikanischen Erdteil. Wagemutige (oder leichtsinnige?) Surfer brettern auch schon mal rüber nach Marokko, die ganze Zeit auf der Suche nach dem besonderen Kick. Das spanische Tarifa gilt unter Windsurfern als erste Adresse, denn hier pustet beständig ein wirklich starker Wind. Das freut die Surfer und ärgert die Sonnenanbeter, die in Spanien den Urlaub verbringen. Beide treffen sich untertags am kilometerlangen Sandstrand und abends einvernehmlich am Tresen. Eine größere Anzahl Hotels und Campingplätze liegen in Strandnähe, aber etwas abgelegen des Ortes. Entlang der Hauptzufahrtsstraße, CalleBatalla del Salado, liegen etliche Surf-Shops.

 

Eines im Voraus: In Tarifa bläst wirklich ein sehr (!) harter Wind. In Tarifa aber weht konstant ein strammer, nicht außergewöhnlich wirklich starker Wind. Das kann einem schon an die Nieren gehen und Nicht-Surfer rasch auch extrem auf den Keks gehen. Über stolze sieben Kilometer verläuft der schöne, helle und feinsandige Badestrand Playa de los Lances. Seine durchschnittliche Breite beträgt 45 m, aber zum Teil ist er noch immens weitläufiger. Der Strand beginnt gewissermaßen im Ortskern, verläuft nach Nordwesten und wird dann von einem Pinienhain begleitet. Die N-340 verschwindet dort für ein paar hundert Meter in der Provinz. Hier liegen die Surferhotels und Campingplätze. Die Zone gilt als schützenswerte parajenatural, aus diesem Grund als Naturschutzgebiet, das man nur auf bestimmten Wegen durchqueren darf. Playa de Valdevaqueros schließt sich übergangslos an. Dieser Strand beginnt bei der Puerta de la Peña, wo ein Campingplatz liegt. Hier zeigt er sich noch recht schmal, im Fortschritt seiner 5500 m verbreitert er sich aber gewaltig, um im Endeffekt zu einer eindrucksvollen Dünenlandschaft anzuwachsen, und zwar genau an der Stelle, wo der Strand eine kleine Bucht bildet. Die beständige Brise hat hier im Laufe der Zeit diese Düne angehäuft und sie wird noch weiter wachsen. Eingeengt wird auch dieser Strand durch einen weitläufigen Pinienwald. Die N-340 biegt weiter hinten nach Norden ab. In Folge dessen ist dieser sehr schöne, helle Sandstrand immerdar relativ leer, im Regelfall treffen sich hier nur die Surfer. In unmittelbarer Nähe liegen zwei Campingplätze.

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